Obdachlosigkeit und die unternehmerische Stadt: Marginalisierung und Verdrängung

Und weiter gehts! Für den nächsten Workshop freuen wir uns auf Janika Kuge aus Freiburg. Sie wird mit uns zum Thema Obdachlosigkeit arbeiten. Was heißt das genau?

Im Kontext des Paradigmas der „unternehmerischen Stadtplanung und – Entwicklung“ hat sich die Situation für obdachlose Menschen, und von Obdachlosigkeit Bedrohten, zunehmend zugespitzt. Sowohl Verdrängung, als auch rechtliche und praktische Marginalisierung sichtbarer Armut sind in vielen Städten an der Tagesordnung. Argumente und Handlungsweisen seitens der Städte, der Ordnungskräfte und auch der sozialen Helfer_innen sollen vor dem Hintergrund Kritischer Geographischer Theorie analysiert und eine kritische Position erarbeitet werden. Dabei sollen im Besonderen der neoliberale Wandel des öffentlichen Raums und aktuelle Entwicklungen im Vordergrund stehen.

Wir freuen uns auf euch und den Workshop!

Zeit: Dienstag, 29.11.2016, 18Uhr

Ort: Geographisches Institut. Seminarraum, Berliner Straße 48, Heidelberg

http://www.openstreetmap.org/way/94551367#map=19/49.41870/8.67636

Und dann?

Dienstag, 13.12., 18 Uhr, Daniel Mullis, Frankfurt am Main
„Umkämpftes Europa: die EU, Austerität und Rechtsruck”

Mittwoch, 11.01., 18 Uhr, Sebastian Norck, Bayreuth
„Kritische Geopolitik des Klimawandels“

Dataporn: open data and closed minds. Ein Workshop zum kritischen Umgang mit Geoinformationen

Beim zweiten Workshop in diesem Halbjahr begrüßen wir Damian Paderta aus Bonn. Er wird mit uns zu Geoinformation und deren Verwertung arbeiten. Einen Eindruck um was es genau geht gibt das folgende Abstract:

Immer mehr vernetzte Maschinen liefern, ohne dass wir es mitbekommen oder uns dafuür entschieden haben, Daten von uns weiter. Diese Daten sind das Futter für Algorithmen, die erstaunliche Prognosen und Zuordnungen ermöglichen. Unmöglich ist es, keine Datenspuren zu hinterlassen und sich der Auswertung unserer Daten zu entziehen.

Auf der anderen Seite gibt es neue Techniken und Technologien, die neue soziale Praktiken des Bereitstellens, Teilens und Offenlegens von Informationen und damit neue soziale Interaktionen hervorbringt. Citizen Science oder Civic Labs sind Beispiele der Openness-Bewegung, die auf Bottom-Up-Prinzipien und der Offenheit von technischen und organisatorischen Systemen basieren und das Verhältnis von „Wissenschaft vs. Laien“ und „Staat vs. Bürger“ damit neu aushandeln. Diese Daten strukturieren in einem komplexen Zusammenspiel zunehmend unsere Räume und damit besonders das urbane Leben.

Dabei sind zwei extreme Praktiken zu beobachten: eine angstgetriebene und technikskeptische Haltung, die sich bis zur kompletten Technikverweigerung steigert und eine fortschrittsgläubige und technikdeterministische, die digitale Entwicklungen allein auf ihr wirtschaftliches Innovationspotenzial reduziert.

 

Wir freuen uns auf euch und den Workshop!

Zeit: Dienstag, 15.11.2016, 18Uhr

Ort: Makerspace des DAI, Sofienstraße 12, Heidelberg

http://www.openstreetmap.org/way/140116664#map=19/49.40777/8.69392

Danach werden diese Workshops folgen:

Dienstag, 29.11., 18 Uhr, Janika Kuge, Freiburg
„Obdachlosigkeit und die unternehmerische Stadt: Marginalisierung und Verdrängung“

Dienstag, 13.12., 18 Uhr, Daniel Mullis, Frankfurt am Main
„Umkämpftes Europa: die EU, Austerität und Rechtsruck”

Mittwoch, 11.01., 18 Uhr, Sebastian Norck, Bayreuth
„Kritische Geopolitik des Klimawandels“

Autonomes Tutorium / Lesekreis

Hallo da draußen!

Die erste Session des Autonomen Tutoriums fand am vergangenen Dienstag statt. Gemeinsam wurde der Kritikbegriff von Marx, Foucault und Latour diskutiert.
In der nächsten Sitzung wird Raumtheorie das Thema sein. Hierzu lesen wir „Eine „Raum“-Klärung für aufgeweckte Studenten“ von Hard, G. & Bartels, D. (1977)

PDF_DOWNLOAD

 

Bitte Beachtet dass wir uns aufgrund des Feiertags nicht am Dienstag sondern am Donnerstag, den 3.11 um 18 Uhr in Raum 132 in INF348 treffen.

 

 

Bis nächste Woche

euer AK

Neue Workshops, Nr. 1: Kritisches Forschen und performative Raumintervention

Wir freuen uns den Auftakt der neuen Workshopreihe zu verkünden. Den Anfang macht Iris Dzudzek aus Frankfurt. Der Titel ihres Workshops lautet: Räume erforschen – Räume verändern. Kritisches Forschen und performative Raumintervention.

Dazu schreibt Iris Dzudzek:

Die Vorstellung, dass eine andere Welt möglich ist, und der Versuch, mit konkreten Aktionen materiell und symbolisch in die Verhältnisse zu intervenieren, verbindet die kritische Geographie mit einer Vielzahl zeitgenössischer Positionen der performativen Künste.
Wie sieht Kritik in der Praxis aus? Was können kritische Geographie und ästhetische Forschung voneinander lernen? Was passiert, wenn Forscher*innen in die Kontexte intervenieren, die sie untersuchen? Ist das Kunst, Geographie, Politik? Kann das weg oder wie kann das sein?
Diese und andere Fragen werden wir im Workshop anhand einer Reihe von Projekten aus Kunst und politischem Aktivismus diskutieren.

Wir freuen uns auf euch und den Workshop!

Zeit: Mittwoch, 02.11.2016 18Uhr

Ort: Bibliothek des DAI, Sofienstraße 12, Heidelberg

http://www.openstreetmap.org/way/140116664#map=19/49.40777/8.69392

Danach geht es mit den folgenden Workshops weiter:

Dienstag, 15.11., 18 Uhr, Damian Paderta, Bonn
„Dataporn: open data and closed minds. Ein Workshop zum kritischen Umgang mit Geoinformationen“

Dienstag, 29.11., 18 Uhr, Janika Kuge, Freiburg
„Obdachlosigkeit und die unternehmerische Stadt: Marginalisierung und Verdrängung“

Dienstag, 13.12., 18 Uhr, Daniel Mullis, Frankfurt am Main
„Umkämpftes Europa: die EU, Austerität und Rechtsruck“

Mittwoch, 11.01., 18 Uhr, Sebastian Norck, Bayreuth
„Kritische Geopolitik des Klimawandels“

plakat-kritische-geographie-entwurf

Herzliche Einladung zum Autonomen Tutorium!

Hallo ihr alle,

wer Lust darauf hat, gemeinsam Texte zu lesen und wie auch sonst kritisch und in offener Runde darüber zu diskutieren, ist herzlich zum Autonomen Tutorium ‚K’ritische Geographie eingeladen! Am Dienstag, den 25.10.2016, findet die erste Sitzung statt, in der wir uns zusammen den Fahrplan für das Semester überlegen gerne könnt ihr aber auch in den nächsten Wochen noch dazustoßen. Auch Nicht-Geograph*innen sind willkommen!

Wann und Wo? Dienstags von 18-20 Uhr im INF 348 Raum 132

Worum geht’s? Das autonome Tutorium beschäftigt sich mit verschiedenen literarischen Werken. Es ist ein Tutorium von Studis für Studis und somit ohne Leistungszwang! (keine ECTS) Das Ziel des Tutoriums ist es, sich mit literarischen Werken zu befassen und diese kritisch zu reflektieren. Wir werden zum Beispiel Texte von David Harvey, Paul-Michel Foucault, Karl Marx und anderen Autoren lesen. Außerdem wollen wir uns mit dem Atlas der Globalisierung von Le Monde befassen. Die autonome Struktur des Tutoriums bietet hierbei Raum für anregende Diskussionen der Texte.
Keine Anwesenheitspflicht😉

Wir freuen uns auf euch!

Euer AK

[Workshopreihe] (Post)Kolonialgeschichtlicher Stadtrundgang

Workshopreihe_Stadtrundgang

 

 

Liebe Geograph*innen,

Morgen, geht die Workshopreihe „Was ist das Kritische‘ an der Kritischen Geographie“ in die letzte Runde.
Diesmal beschäftigen wir uns mit (Post)Kolonialgeschichte. Gemeinsam mit Schwarzweiss e. V. begeben wir uns hier in Heidelberg auf Spurensuche.

Welche Rolle spielte die Stadt Heidelberg als Europa begann den Rest der Welt zu „entdecken“, zu kolonisieren
und damit den eigenen Vorstellungen unterzuordnen.
Welche Zeugnisse sind im heutigen Stadtbild erhalten, wie werden jene heute wahrgenommen?

http://www.schwarzweiss-hd.de/postkolonialer-stadtrundgang-durch-heidelberg

Zeit: 17Uhr (die Angabe auf den Plakaten und Flyern ist leider zu spät)
Ort: Treffpunkt ist der Neckarmünzplatz(Ecke Arkaden Bootssammlung), in der Altstadt >> OSM-LINK

Der Rundgang findet bei jedem Wetter statt.
Um abschätzen zu können wie viele wir sein werden, bitte bei Interesse eine kurze Mail an: kritischegeoheidelberg@riseup.net

Wir sehen uns am Dienstag

 

[Workshopreihe] Postwachstum & Degrowth

Am kommenden Dienstag, den 28.06.2016 geht die Workshopreihe in die nächste Runde.

Diesmal werden wir uns mit den Ideen von Postwachstum und Degrowth auseinandersetzen. Gemeinsam mit Michael Handke werden wir grundlegende Mechanismen der Wirtschaft und der Wirtschaftsgeographie kritisch analysieren um daraus ein Verständnis für Postwachstumskonzepte zu entwickeln. Diese Konzepte wollen wir genauso kritisch hinterfragen!

Freut euch auf kontroverse Diskussionen, die auch für jene Interessant sein dürfen die sich schon länger mit Postwachstum & Degrowth beschäftigen.

Wo?
Wieder im Raumfänger am Stadtgarten, vor dem Juristischen Seminar
OSM-Karte

Wann?
Dienstag, 28.06.2016; 18 Uhr

 

Bringt gern eure Freunde mit, wir freuen uns auf euch

Ak Kritische Geographie

Workshop & Diskussion zum Recht auf Stadt in Heidelberg

Recht auf Stadt in Heidelberg? Eine kritische Auseinandersetzung mit „unseren“ Konversionsflächen

Wo? Im Raumfänger, Stadtgarten Heidelberg
Wann? Am 09.06. ab 18 Uhr

Die Veranstaltung wird mit einem Input von Christina West beginnen.

Recht auf Stadt ist für Henri Lefebvre (1968) zugleich ein Schrei und ein Verlangen, mehr noch eine Forderung. Damit wird deutlich, warum Recht auf Stadt keine Einheitsbewegung ist – und vielleicht/hoffentlich auch gar keine werden soll – und warum sowohl lokale Recht auf Stadt-Bewegungen wie auch globale Recht auf Stadt-Netzwerke ganz unterschiedliche Fragestellungen und Ziele, mit ganz unterschiedlichen Methoden und in ganz unterschiedlichen Akteurskonstellationen und Allianzen verfolgen. In dem Input lotet Christina West diese Vielschichtigkeit aus, um damit die interaktive Phase zu öffnen und der Frage und den Möglichkeiten nachzugehen „Recht auf Stadt in Heidelberg?“

Ab 19.30 Uhr möchten wir dann eine offene Diskussion zu den Konversionsflächen im Kontext eines Rechts auf Stadt führen.

Kommt zahlreich und sagt es weiter!

„Was ist das Kritische an Kritischer Geographie?“

Was haben Machtverhältnisse mit Raum zu tun?
Mit welchen Themen beschäftigen sich kritische Geograph*innen?
Und was habt ihr dazu zu sagen?

Herzliche Einladung zum Workshop „Was ist das Kritische an Kritischer Geographie?“ mit Lucas Pohl vom AK Kritische Geographie Frankfurt
Der Workshop richtet sich einerseits an alle, die neugierig sind zu erfahren was es mit Kritischer Geographie auf sich hat und andererseits auch an jede*n, die*der über kritische Ansätze diskutieren möchte.

Wann: Dienstag, 24. Mai 2016 um 18:00 Uhr
Wo: Seminarraum des Geographischen Instituts (1.OG Links), Berliner Straße 48, Neuenheimer Feld

Workshop „Perspektiven der feministischen Geographie“

Hallo miteinander,

am Donnerstag findet der 2. Workshop des AK Kritische Geographie statt!🙂

Gemeinsam mit Christine Wenzl vom Geographischen Institut der Universität Bonn möchten wir mit euch die Perspektiven der feministischen Geographie erkunden.
Es wird um die Frage gehen wie denn Feminismus und Geographie zusammen gehen, und welche Rolle geschlechtsspezifische Perspektiven im Verhältnis von Gesellschaft und Raum spielen. Sie wird aus dem Arbeitskreis Geographie und Geschlecht erzählen, wir werden gemeinsam Texte lesen (z.B. von Doreen Massey) und überlegen wie Sexismus in Alltag und Wissenschaft begegnet werden kann und muss.

Wann? Donnerstag, 18 Uhr
Wo? Hörsaal, Berliner Straße 48
http://www.openstreetmap.org/way/94551367

Bis dann!