Kritische Geopolitiken des Klimawandels

Herzliche Einladung zum Finale unserer Workshopreihe! Im letzten Workshop freuen wir uns auf Sebastian Norck, der mit uns räumliche Vorstellungen in der Debatte um den Klimawandel und ihre Auswirkungen auf politische Entscheidungen thematisieren möchte.

Hier ein bisschen mehr Infos:

In der Debatte um die Folgen des Klimawandels spielen die geopolitischen Implikationen klimatischer Veränderungen eine wichtige Rolle. Dabei werden insbesondere die Entstehung von klimawandelbedingten inner- und zwischenstaatlichen konflikten („Klimakriege“) und klimainduzierte Zwangswanderungen („Klimaflucht“) als mögliche Gefahren für die internationale Sicherheit angenommen. Räumliche Vorstellungen sind diesbezüglich von enormer Bedeutung, denn wenn klimatisch bedingte Konflikte und Klimamigration als klar in bestimmten Staaten oder Weltregionen zu verortende Problemlagen gedacht werden, dann beeinflussen derleiräumliche Differenzierungen den politischen Umgang mit den Folgen des Klimawandels entscheidend. Die vermeintlich eindeutigen objektiv erscheinenden räumlichen Muster der Auswirkungen des Klimawandels müssen, so die Perspektive der Kritischen Geopolitik, als absichtsvoll geschaffene Konstruktionen aufgefasst werde. Der Workshop will anhand ausgewählter Text- und Kartenbeispiele aufzeigen, wie bestimmte räumliche Vorstellungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel produziert und reproduziert werden und wie dadurch hegemoniale Argumente des Diskurses um den Klimawandel verfestigt werden.

Zeit und Ort

Mittwoch, 11. Januar, 18 Uhr

Geographisches Institut. Seminarraum, Berliner Straße 48, Heidelberg.

http://www.openstreetmap.org/way/94551367

Wir freuen uns auf einen spannenden Abschluss unserer Reihe!