Stadtrundgang „Heidelberger Konversionsflächen“ am 02. Juni 2018

Liebe Menschen,

wir möchten euch herzlich zum Stadtrundgang „Heidelberger Konversionsflächen“ am 2. Juni 2018 einladen. Der Rundgang startet um 16 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Rudolf-Diesel-Straße.

konversionsflaechen

Im Kontext der Stadtplanung wird Konversion als die Umwandlung von Brachflächen verstanden, so zum Beispiel auch von ehemals militärisch genutzten Flächen, die dann durch Stadtentwicklungsprozesse für zivile Zwecke wiedernutzbar gemacht werden. Diese Umwandlungsprozesse begegnen uns auch im Heidelberger Stadtgebiet, in dem – seit dem Abzug der amerikanischen Streifkräfte im Jahr 2013 – 180 Hektar Fläche frei geworden sind. Solche großflächigen Veränderungsprozesse unterliegen nicht selten unterschiedlichen Interessen verschiedener Akteure. Und so stehen auch die Heidelberger Konversionsflächen in einem Spannungsfeld zwischen Forderungen nach bezahlbarem Wohnraum und gleichzeitig dem Versuch, regionale Wachstumspotenziale mithilfe innovativer Stadtentwicklung auszuschöpfen. Bei unserem Stadtrundgang möchten wir uns auf zwei Konversionsflächen fokussieren, die für dieses Spannungsfeld besonders relevant sind. Zunächst werfen wir einen Blick auf das Areal der Patton Barracks, auf dem der sogenannte Heidelberg Innovation Park (HIP) entstehen wird. Ein zweiter Standort ist das Gelände des Mark-Twain-Village. Besonders die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum scheint in der Nutzbarmachung dieser Flächen erfüllt zu werden. Auch gemeinschaftliche Wohnformen sind dort schon entstanden, wie etwa das Mietshäusersyndikats-Projekt Hagebutze, das wir auf unserem Rundgang besuchen werden.

Im Anschluss an den etwa 2-3-stündigen Rundgang möchten wir den Abend gemeinsam mit euch im Hof der Hagebutze ausklingen lassen. Für’s leibliche Wohl ist gesorgt.

Wir freuen uns auf einen spannenden Rundgang, kontroverse Diskussionen und einen bereichernden Dialog mit euch!

Eine kurze Anmeldung an kritischegeoheidelberg@riseup.net erleichtert uns die Planung.

Stadtrundgang „Freiraumkämpfe in Heidelberg“ am 13.05.

Hallo da draußen,

nach einem tollen Auftakt in Mannheim möchten wir euch nun herzlich zum Stadtrundgang in Heidelberg einladen! Gemeinsam mit einer Vertreterin der Antifaschistischen Initiative Heidelberg werden wird uns  auf den Spuren der Freiraumkämpfe in Heidelberg in den 1990er und 2000er Jahren bewegen und markante Orte der Auseinandersetzungen aufsuchen.

Hier noch mehr Infos:

Ende der 1980er Jahre kam es auch in Heidelberg zu Häuserkämpfen mit verschiedenen Besetzungen, aus denen 1991 das Autonome Zentrum (AZ) in Bergheim hervorging. Bis zur Räumung 1999 stellte dieser nichtkommerzielle und selbstverwaltete Freiraum einen Mittelpunkt linker Politik und gegenkultureller Veranstaltungen dar, der auf ganz Süddeutschland ausstrahlte. Die Kampagnen für den Erhalt des AZ und später – nach dem Abriss des Gebäudes – für ein neues selbstverwaltetes Zentrum prägten über viele Jahre die politischen Diskussionen in der Stadt. Der Stadtrundgang bewegt sich auf den Spuren dieser Freiraumkämpfe und sucht markante Orte der Auseinandersetzungen auf.

Wann & Wo? Am 13. Mai 2018 um 16.30 Uhr, Treffpunkt ist am Theaterplatz in der Heidelberger Altstadt

Eine kurze Anmeldung an kritischegeoheidelberg@riseup.net erleichtert uns die Planung.

Wir freuen uns sehr darauf, uns gemeinsam mit euch auf Zeitreise zu begeben!

Euer AK

Stadtrundgang „Aktuelle Stadtentwicklungen in Mannheim“ am kommenden Sonntag

Liebe Leute,

hiermit möchten wir euch herzlich zum Auftakt unserer Stadtrundgangsreihe einladen! In Mannheim werden wir uns gemeinsam mit Vertreter*innen des Mannheimer Bündnisses „Wem gehört die Stadt? „ und des Solidarischen Wohn- und Kulturraums Mannheim mit aktuellen Stadtentwicklungsprozessen auseinandersetzen.

Hier noch mehr Infos:

Laut einem Risiko-Rendite-Ranking der Immobilienberater Dr. Lübke & Kelber gilt Mannheim derzeit als renditeträchtigste Stadt Baden-Württembergs für Investitionen in Neubauimmobilien (RNZ, 17.01.17). Auch die Stadt am Neckar bleibt folglich nicht von der „Flucht ins Betongold“ verschont. Steigende Mieten und die Verdrängungen von Bevölkerungsteilen mit geringerer Kaufkraft sind längst Alltag. Von diesem Problem, hinlänglich bekannt als Gentrifizierung, ist der Stadtteil Jungbusch besonders betroffen. Deshalb treffen wir uns dort mit Aktivist*innen des WGDS-Bündnisses, um uns die Gentrifizierungsprozesse und lokalen Widerstandsformen genauer anzuschauen. Danach geht es in die Konversionsfläche „Turley Barracks“. Dort schauen wir uns an, wie in Mannheim mit frei gewordenen Flächen umgegangen wird und lernen ein Projekt des Mietshäusersyndikats kennen.

Wann & Wo? 29.April 2018 um 16 Uhr an der Sackträgerstatue im Jungbusch in Mannheim; Treffpunkt für die gemeinsame Fahrt nach Heidelberg ist um 14.45 Uhr am Haupteingang des Heidelberger HBF.

Eine kurze Anmeldung an kritischegeoheidelberg@riseup.net wird erbeten.

Wir freuen uns sehr auf euer Kommen und auf einen spannenden Nachmittag in Mannheim!

Herzliche Einladung zu drei Stadtrundgängen in Heidelberg und Mannheim

xxx.png

Hallo ihr alle,

der AK startet mit Schwung in das Sommersemester und lädt euch herzlich zu gleich drei Stadtrundgängen ein, die in den kommenden Wochen in Heidelberg und Mannheim stattfinden! Kommt zahlreich! 🙂

NO 1: Stadtrundgang Aktuelle Stadtentwicklungen in Mannheim“

Gemeinsam mit Vertreter*innen des Mannheimer Bündnisses „Wem gehört die Stadt? „ und des Solidarischen Wohn- und Kulturraums Mannheim verfolgen wir aktuelle Stadtentwicklungsprozesse in Mannheim. Dabei fokussieren wir uns auf die Gentrifizierung und lokale Widerstandsformen im Jungbusch sowie die Konversion der Turley Barracks.

Wann & Wo? 29.April 2018 um 16 Uhr an der Sackträgerstatue im Jungbusch in Mannheim; Treffpunkt für die gemeinsame Fahrt nach Heidelberg ist um 14.45 Uhr am Haupteingang des Heidelberger HBF.

NO 2: Stadtrundgang „Freiraumkämpfe in Heidelberg in den 1990er und 2000er Jahren“

Der Stadtrundgangm, der in Kooperation mit der AIHD Initiative Heidelberg stattfindet, bewegt sich auf den Spuren der Freiraumkämpfe in Heidelberg in den 90er und 00er Jahren und sucht markante Orte der Auseinandersetzungen auf.

Wann & Wo? 13. Mai 2018 um 16.30, Treffpunkt in der Heidelberger Altstadt am Theaterplatz

NO 3: Stadtrundgang „Konversionsflächen in Heidelberg“

Die Heidelberger Konversionsflächen stehen im Spannungsfeld zwischen Forderungen nach bezahlbarem Wohnraum und dem Versuch, regionale Wachstumspotenziale mithilfe innovativer Stadtentwicklung auszuschöpfen. Die Nutzung der Konversionflächen stellt auch in Heidelberg ein kontroverses Thema dar, welchem wir uns gemeinsam widmen möchten. Kooperationspartner hier ist das Wohnprojekt Hagebutze sein

Wann & Wo? 02. Juni 2018, Treffpunkt um 16 Uhr bei der Straßenbahnhaltestelle Rudolf-Diesel-Straße

Nähere Informationen zum inhaltlichen Programm der einzelnen Stadtrundgänge werden wir hier demnächst noch bekannt geben.

Wir freuen uns sehr auf spannende Einblicke und gemeinsame Diskussionen!

Euer AK Kritische Geo

Herzliche Einladung zum Workshop „Kleine Einführung in die Kritische Geographie“

Hallo ihr  da draußen!
Was ist Kritische Geographie überhaupt? Ist nicht jede Wissenschaft kritisch? „Kritisch denken“ hört sich zwar erstmal nach einer guten Sache an, aber was ist damit eigentlich genau gemeint?

Wer Lust hat, sich mit solchen und noch ganz anderen Fragen zu beschäftigen ist nächsten Donnerstagabend herzlich zu unserem Workshop „Kleine Einführung in die Kritische Geographie“ eingeladen! Erstis dürfen sich natürlich besonders willkommen fühlen, aber auch, wenn  ihr schon im 18. Semester eingeschrieben seid oder gar nicht an der Uni freuen wir uns über euren Besuch! Auch Nicht-geograph*innen sind natürlich herzlich willkommen. Das Ganze wird in lockerer Atmosphäre mit Getränken stattfinden, keinerlei Vorwissen ist nötig.

Wann? Donnerstag, 26. Oktober um 19.30 Uhr (Dauer: ca. 1,5h)

Wo? Hörsaal des Geographischen Instituts in der Berliner Straße 48

Wir freuen uns sehr auf euer Kommen!

P.S. Übrigens findet unser Workshop im Rahmen des „Kritischen Semesterstarts“ statt – eine Initiative von den verschiedensten Gruppen in Heidelberg, die zum Unistart viele spannende Events anbieten! Haltet Ausschau nach Flyern & Plakaten! 😉

Workshop Kritisches Kartieren

Unser Semesterprogramm geht in die letzte Runde und wir begrüßen dafür das Kollektiv Orangotango aus Berlin. Zusammen mit ihnen werden wir einen Workshop zu „Kritischem Kartieren“ veranstalten. Nach einem kurzen theoretischen Teil,der die Kartographie und das Kartenerstellen aus konstruktivister Sichtweise behandeln wird, werden wir selbst zu Kartograph*innen!

Wir werden uns mit den Themen Sicherheit/Versicherheitlichung und Öffentlicher Raum in Heidelberg auseinandersetzen und aus der Diskussionheraus eigene Karten erstellen. Für den Workshop ist keinerlei Vorwissen notwendig.

Wo? Makerspace, DAI (Deutsch-Amerikanisches-Institut), Sofienstr. 6 (am Bismarckplatz)

Wann? Di 11.07. 17-21 Uhr

Kommt zahlreich und sagt es euren Freunden. Wir freuen uns auf euch!

Workshop Feministische Politik entfällt!

Liebe Leute,

leider müssen wir Euch mitteilen, dass der Vortrag: „Oh When (the) Women Go Marching In…“, am 26.06. nicht stattfinden kann. Eigentlich wollten wir als Ersatz den Stadtrundgang Heidelberg im Nationalsozialismus anbieten, weil dieser aber schon am Sonntag davor, während des festival contre le racisme stattfindet, verweisen wir lieber auf diesen Termin und laden euch alle ganz herzlich dorthin ein.

Also kommt zum Stadtrundgang Heidelberg im Nationalsozialismus am 25.06.2017. Treffen: 17Uhr, am Brunnen auf dem Universitätsplatz.

Veranstaltet von VNN-BdA im Rahmen des festival contre le racisme

Mit dem Semesterprogramm 2017 geht es am 11.07.2017 weiter. Dann wird das Kollektiv Organgotango eine kritische Karte mit uns erstellen und theoretisch über kritische und alternative Kartierungsmöglichkeiten sprechen. Los geht es ab 17Uhr (s.t.), weitere Infos und der genaue Ort folgen.

Prekarität im Akademischen Kapitalismus – Strukturen und Widerstandpotenziale

defend ur staff

Unsere Veranstaltungsreihe geht in die dritte Runde und wir bleiben beim Thema Bildung. Diesmal jedoch mit Fokus auf die Arbeitsverhältnisse an den Hochschulen und Universitäten. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Studis und Angestellte im Mittelbau, steht aber für alle Interessierten offen.

Mi 21.06. 18 Uhr, ZEP, Zeppelinstr. 1
Peter Ullrich, Berlin

Die Beschäftigungssituation des nicht-proffesoralen wissenschaftlichen Personals ist hochgradig prekär, die beruflichen Perspektiven sind extrem unsicher und doch sind die >Betroffenen<, die mit Leib und Seele Wissenschaft betreiben (wollen), mit hohem Engagement und Begeisterung forschend und lehrend tätig. Die paradoxe Situation dieser oft als Nachwuchs infantilisierten prekär-mobilen Wissens- und Bildungs-arbeiter_innen spitzt sich durch die Ökonomisierung der Hochschulen im akademischen Kapitalismus zu.

In seinem Vortrag geht Peter Ullrich auf besagte Strukturen ein und stellt Widerstandspotenziale, wie das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft, vor. Außerdem wird es mit der „Mittelbauinitiative Heidelberg“ die Gelegenheit geben auch eine lokale Initiative kennenzulernen.

In Kooperation mit: Mittelbauinitiative Heidelberg & GEW Heidelberg

Um/Bildungen – Ferdinand Stenglein

Am Mittwoch, 24.05.2017, geht unsere Veranstaltungsreihe des AK Kritische Geographie in die zweite Runde.

Dieses Mal besucht uns Ferdinand Stenglein aus Münster.

Um/Bildungen.
Radikale Pädagogik als revolutionärer Ansatz der Gesellschaftsveränderung

Dazu schreibt er:

In diesem Workshop wird es darum gehen ausgewählte Ansätze kritischer Bildungstheorie als Elemente einer kritischen Gesellschaftstheorie zu erarbeiten. Wir werden diskutieren, inwiefern und warum Perspektiven, wie sie uns beispielsweise Paulo Freire, Ivan Illich oder bell hooks eröffnen, relevant für grundlegende Veränderungen gesellschaftlicher Verhältnisse sind und welche Konsequenzen diese Perspektiven auf unsere Selbstverständnisse und unser Wirken in und außerhalb der Universität haben können. Der Workshop richtet sich dabei an alle Interessierten und ist von dem Ansatz geleitet, das worüber wir sprechen mit dem wie wir es tun, in Einklang zu bringen. Theoretisches Vorwissen im Bereich kritischer Bildungstheorie ist nicht nötig.

18 Uhr, ZEP, Zeppelinstr. 1

Außerdem nicht vergessen, der 23.05. ist Kritischer Dienstag, ein Treffen, das alle 14 Tage ab 20 Uhr in der BST 48 stattfindet.

Zu den weiteren Veranstaltungen der Reihe

Sagt euren Freund*innen bescheid und kommt vorbei.

Wir freuen uns auf euch!

Zwischen Angst, Ablehnung und Aufbegehren – Sarah Klosterkamp

Am Montag, 08.05.2017, geht so richtig los mit den ersten Veranstaltungen im Sommer. Für den Auftakt stattet uns Sarah Klosterkamp aus Münster einen Besuch ab. Einen Vorgeschmack auf die Veranstaltung gibt es hier:

Während seit einigen Monaten nahezu täglich neue Schlagzeilen im Umlauf sind, die Anschläge oder Anschlagsplanungen von Terrororganisationen wie der Daesh-Bewegung zum Thema haben, laufen seit 2013 zugleich auch die ersten Gerichtsverfahren gegen Mitglieder und UnterstützerInnen derselben vor deutschen
Staatsschutzsenaten.
Seit den RAF-Prozessen der 70er Jahre handelt es sich hierbei um die größte Serie an Terrorverhandlungen, die dieses Land je erlebt hat, und doch vollziehen sich die Verfahren, ihre Urteilsbegründungen und die durch sie hervorgebrachten Beweiserhebungen selbst meist ohne Kenntnisnahme einer breiteren Öffentlichkeit. Dies zum Anlass nehmend, hat o.g. Workshop zum Ziel, einen kritischen Einblick in eben diese Verfahren, ihre Begründungslogiken sowie den von den Angeklagten hervorgebrachten Reifikationen bzw. Counter-Narrative zu geben und diese gemeinsam zu diskutieren.

18 Uhr, Makerspace, Sofienstraße 12

Außerdem nicht vergessen, der 09.05. ist Kritischer Dienstag. Von nun an gibt es alle 14 Tage ab 20 Uhr ein Treffen des AK. Wir finden uns in der BST 48 ein.

Rührt kräftig die Werbetrommel, wir freuen uns!

Weitere Veranstaltungen im Sommer:

Mi. 24.05., 18 Uhr, ZEP (Zeppelinstr. 1)
Ferdinand Stenglein, Münster:
„Um/Bildungen. Radikale Pädagogik als revolutionärer Ansatz der Gesellschaftsveränderung“
 
Mi 21.06., 18 Uhr, ZEP (Zeppelinstr. 1)
Peter Ullrich, Berlin:
„Prekarität im Akademischen Kapitalismus – Strukturen und Widerstandpotenziale“
 
Mo 26.06., 18 Uhr, Makerspace (Sofienstraße 12)
Elisabeth Militz, St.Gallen (CH):
„‚Oh When (the) Women Go Marching In…‘ feministische Politik in Zeiten von Nationalismus, Rechtspopulismus und Demagogie“
 
Di. 11.07., 17 Uhr, Makerspace/Raumfänger (tba)
Kollektiv Orangotango, Berlin:
Kritisches Kartieren